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Artikel: Was bedeutet nochmal trocken, halbtrocken & Co.?

Geschmacksangaben beim Wein – Übersicht der Restzuckergrenzen von trocken bis süß.

Was bedeutet nochmal trocken, halbtrocken & Co.?

Die Geschmacksangaben beim Wein


Was steckt hinter den Begriffen „trocken“, „halbtrocken“ oder „lieblich“?

Diese Bezeichnungen sind keine Zufallsauswahl, sondern basieren auf einem entscheidenden Faktor: dem Restzucker.

In diesem Beitrag erklären wir einfach und verständlich, wie Weine eingeteilt werden und was das für ihren Geschmack bedeutet.

 

Was ist Restzucker? 

 

Restzucker bezeichnet den Zuckeranteil, der nach der Gärung noch im Wein verbleibt. Enthalten von Natur aus Zucker, und der Zuckergehalt wird am Tag der Ernte gemessen, wobei der Wert in Öchsle angegeben wird.

Dieser Wert gibt Auskunft über die Qualität der Trauben und damit auch des Weins. Darüber hinaus lässt sich daraus der potenzielle Alkoholgehalt des Weins berechnen, der erreicht werden kann, wenn der Zucker während der alkoholischen Gärung vollständig zu Alkohol vergoren wird. In diesem Fall spricht man von 0 g Restzucker , und der Wein gilt als sehr trocken .

Wird die alkoholische Gärung aus irgendwelchen Gründen – sei es absichtlich oder unbeabsichtigt – vorzeitig gestoppt, bleibt Zucker im Wein zurück. Dieser nicht vergorene Zucker wird als Restzucker bezeichnet und in Gramm pro Liter (g/l) gemessen.

Der Restzuckergehalt beeinflusst natürlich den Geschmack des Weins. Er reicht von knackig trocken bis süß .

Hat ein Wein beispielsweise einen Restzuckergehalt von 30 g/l, muss der Winzer den Wein mit „lieblich“ auf dem Etikett kennzeichnen.


So werden die Geschmacksangaben eingeteilt:

 

 

    Wie beeinflusst die Säure den Geschmack?

    Nicht nur der Restzucker bestimmt, ob ein Wein als süß oder trocken empfunden wird. Auch die Säure spielt eine entscheidende Rolle:

    Ein Wein mit hoher Säure wirkt oft frischer und trockener, selbst wenn er mehr Restzucker enthält.

    Ein gutes Beispiel hierfür ist der Mosel-Riesling, der sowohl in einer knochentrockenen als auch in einer edelsüßen Ausführung vorkommen kann. Trotz der unterschiedlichen Süße bleibt er stets wunderbar ausbalanciert.

     

    Warum schmecken manche trockenen Weine süßer als andere?

    Ein Wein, der als „trocken“ klassifiziert ist, kann dennoch süßer wirken, wenn:

    • die Säure ist besonders mild,
    • der Alkoholgehalt hoch ist (da Alkohol die Wahrnehmung von Süße verstärkt),
    • Der Wein weist hohe Extraktwerte auf, etwa durch alte Reben oder eine lange Reifezeit.

     

    Für Sekt gibt es eine eigene Einteilung, die ich in einem separaten Blogartikel näher erläutern werde.

    Entdecken Sie Ihren ganz persönlichen Lieblingswein, Ihren Schatz!

    Ob trocken, halbtrocken oder süß – jeder Wein erzählt seine eigene Geschichte. Lassen Sie sich von der Vielfalt der Mosel-Weine auf Mosel-Schätze begeistern und finden Sie den Wein, der perfekt zu Ihrem Geschmack passt!

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